Claudia Popov-Jenninger schreibt...

... über aktuelle Projekte

Im Laufe der Zeit kamen mir einige Ideen, worüber ich schreiben könnte. Natürlich müssen all die Erfahrungen aus sechs Jahren Mexiko verarbeitet werden. Aber auch über die vielen tollen Kinder und Jugendlichen, die ich unterrichten durfte und von denen ich viel gelernt habe, möchte ich schreiben und damit für mehr Solidarität und Verständnis für Familien mit Migrationsgeschichte werben. 

Wenn man einmal im Ausland gelebt hat, verändert sich auch der Blick auf das eigene Land. Einiges sieht man gelassener, anderes kritischer. Fest steht für mich: Perspektivwechsel ist heilsam! 


Julian und die scharfe Bitch (Arbeitstitel)

Dies ist der Versuch, ein Jugendbuch über eine Generation zu schreiben, die durch Corona, soziale Netzwerke und enormen psychischen Druck durch Klimawandel und Kriegsgefahr in ihrer Entwicklung beeinflusst wird. 

Wer kennt sie nicht, die Jungs, die in ihrer Freizeit vor dem Computer abhängen und im echten Leben nicht wissen, wie sie sich mitteilen sollen und können. Da erlebt so mancher auch mal eine soziale Entgleisung ...

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Limbo - Vorhölle

Limbo, spanisch für Vorhölle, ist die Fortsetzung von Himmelstor - Puerta del cielo. 2010, zum Zeitpunkt von Teil 1, war die Welt fast noch in Ordnung, wir glaubten noch an den Sieg des Guten. Mittlerweile brennen die Wälder, sind die Gewässer verseucht, die Gletscher schmelzen, wir haben eine rasante Klimaerwärmung und das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier. Aber, statt dagegen zu arbeiten, führen die Regierungen der stärksten Länder Kriege und die Leute wählen wieder rechts.

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Reisebilder Russland

Reisen bedeutet für mich, mit offenen Sinnen wahrzunehmen, was anders ist als zu Hause. Darüber möchte ich schreiben. 

Hier stelle ich Auszüge aus meinen Erinnerungen an St. Petersburg vor, wo ich von 2020 - 2023 gelebt und gearbeitet habe und die Veränderungen in der Gesellschaft aus nächster Nähe beobachten konnte. St. Petersburg steht für exzellente Theater- und Musikproduktionen, an denen ich teilhaben durfte. Über drei davon habe ich lange nachgedacht.

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Reisebilder Myanmar

Myanmar ist ein Land, das wir im Februar 2018 noch im Frieden bereist haben. Nur zweieinhalb Jahre später überrollte der Bürgerkrieg das Land. Als einfache Touristen erlebten wir Schönes und weniger Schönes. Schön waren die buddhistischen Pagoden in Harmonie mit der anmutigen Umgebung. Weniger schön waren Relikte der Kolonialzeit und eine von Umweltverschmutzung geprägte Landschaft. 

Auch hier war der Zustand der Kunst symptomatisch für den Zustand der Gesellschaft. Ein Besuch bei einem traditionellen Puppenspieler hat uns besonders berührt.

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